ARADA – verbannt in eine fremde Heimat

(coming soon!)

ARADA erzählt die Geschichte dreier türkischstämmiger Männer. Sie sind in der Schweiz aufgewachsen, aber wegen Straftaten in die Heimat ihrer Eltern ausgewiesen worden – die Türkei.
Mit der Verbannung nach ihrer abgesessenen Haft werden sie doppelt bestraft. Sie leben in einem Land, das nicht das ihre ist. In einem Land, das sich gerade in rasantem Tempo Richtung Diktatur bewegt und ihnen fremder wird denn je. Gemeinsam versuchen sie im Exil an ihrer Schweizer Identität und Lebensweise festzuhalten. Alle drei haben nur ein Ziel vor Augen – die Rückkehr in die Schweiz.
Der Film dringt in ein verborgenes Milieu und offenbart dabei unbekannte Folgen einer Migrationspolitik, die Menschen vorgibt, wo ihre Heimat zu sein hat und diese nicht durch ihre Identität, sondern durch den Besitz eines Passes definiert.
Was passiert mit einem Menschen, der unfreiwillig aus seiner eigentlichen in seine angebliche Heimat verbannt wird? Und wie entsteht Identität? ARADA geht diesen Fragen anhand seiner Protagonisten und ihren Geschichten auf den Grund.

ARADA follows three men of Turkish descent who grew up in Switzerland but never got a Swiss passport. After run-ins with the law they are deported to their home country, a place they hardly know and that  feels completely foreign to them.
After having served their prison terms, the deportation is like an additional punishment. Not only do the men find themselves in a country where they feel like strangers, they also have to cope with life in a society that is moving quickly toward a dictatorship. To fend off the woes of exile, they cling to their Swiss identity and the Swiss way of  living.
The film explores a hidden milieu and delves into the complex feelings of its protagonists, thereby questioning a migration policies that take a narrow view of identity and nationality as matter of passport rather than cultural adaption and social relations.

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Genre: Dokumentarfilm / Geplante Premiere: Frühjahr 2020 / Länge: 83 Minuten
Drehort: Türkei / Sprachen: Deutsch, Türkisch / Regie: Jonas Schaffter

Kamera: Simon Denzler, Robin Angst / Montage: Roland von Tessin, Selin Dettwiler
Tonschnitt/Sounddesign: Patrick Becker, nurton Musik: Thomas Jeker
Produktion: Frank Matter, soap factory GmbH Basel, CH / Koproduktion: ZHdK Zürich, CH

film stills: (by Simon Denzler and Jonas Schaffter)