Etwas versteckt zwischen Wohnblocks und Durchgangsstrassen liegt der Kleinbasler Stadtpark Claramatte. Die Grünanlage geniesst in der Stadt einen zweifelhaften Ruf. In den lokalen Medien wird der Park meist mit Drogenprostitution und Gewalt in Verbindung gebracht – ein einseitiges Bild, wie ich finde. Denn es geht dabei vergessen, welch unterschiedliche und interessante Menschen diesen Ort beleben und ihm eine einzigartige Aura verleihen.
Im Rahmen meiner Bachelor Thesis habe ich mir daher die Aufgabe gestellt, ein differenziertes Bild der Claramatte zu zeichnen. Die Herausforderung dabei bestand vor allem darin, einen dem komplexen Thema adäquaten Dokumentationsstil zu entwickeln. Entstanden ist schliesslich ein Porträt der Claramatte, in dem die Menschen im Mittelpunkt stehen. Ein Kurzdokumentarfilm vergegenwärtigt den Stadtpark aus der Perspektive von fünf Protagonisten. Die nach formalen und inhaltlichen Gesichtspunkten gewählten Einstellungen sollen das Publikum dazu anreizen, für einmal genau hinzusehen und hinzuhören. Ich als Autor sehe mich dabei in der Rolle eines schweigenden Beobachters. Durch ein sensibles Herantasten an die Protagonisten und durch das auf diese Weise gewonnene Vertrauen gelingt aber ein gleichsam intimes Porträt des Lebens auf der Claramatte.

Länge: 16 min 21 sec
Format: Full HD
Gezeigt an Solothurner Filmtagen 2014
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  • Claramatte – Frühjahr 2013

    Etwas versteckt zwischen Wohnblocks und Durchgangsstrassen liegt der Kleinbasler Stadtpark Claramatte. Die Grünanlage geniesst in der Stadt einen zweifelhaften Ruf. In den lokalen Medien wird der Park meist mit Drogenprostitution und Gewalt in Verbindung gebracht – ein einseitiges Bild, wie ich finde. Denn es geht dabei vergessen, welch unterschiedliche und interessante Menschen diesen Ort beleben und ihm eine einzigartige Aura verleihen. Im Rahmen seiner Bachelor Thesis habe ich mir daher die Aufgabe gestellt, ein differenziertes Bild der Claramatte zu zeichnen. Die Herausforderung dabei bestand vor allem darin, einen dem komplexen Thema adäquaten Dokumentationsstil zu entwickeln. Entstanden ist schliesslich ein Porträt der Claramatte, in dem die Menschen im Mittelpunkt stehen. Ein Kurzdokumentarfilm vergegenwärtigt den Stadtpark aus der Perspektive von fünf Protagonisten. Die nach formalen und inhaltlichen Gesichtspunkten gewählten Einstellungen sollen das Publikum dazu anreizen, für einmal genau hinzusehen und hinzuhören. Ich als Autor sehe mich dabei in der Rolle eines schweigenden Beobachters. Durch ein sensibles Herantasten an die Protagonisten und durch das auf diese Weise gewonnene Vertrauen gelingt aber ein gleichsam intimes Porträt des Lebens auf der Claramatte.

  • Claramatte – Frühjahr 2013

    Etwas versteckt zwischen Wohnblocks und Durchgangsstrassen liegt der Kleinbasler Stadtpark Claramatte. Die Grünanlage geniesst in der Stadt einen zweifelhaften Ruf. In den lokalen Medien wird der Park meist mit Drogenprostitution und Gewalt in Verbindung gebracht – ein einseitiges Bild, wie ich finde. Denn es geht dabei vergessen, welch unterschiedliche und interessante Menschen diesen Ort beleben und ihm eine einzigartige Aura verleihen. Im Rahmen seiner Bachelor Thesis habe ich mir daher die Aufgabe gestellt, ein differenziertes Bild der Claramatte zu zeichnen. Die Herausforderung dabei bestand vor allem darin, einen dem komplexen Thema adäquaten Dokumentationsstil zu entwickeln. Entstanden ist schliesslich ein Porträt der Claramatte, in dem die Menschen im Mittelpunkt stehen. Ein Kurzdokumentarfilm vergegenwärtigt den Stadtpark aus der Perspektive von fünf Protagonisten. Die nach formalen und inhaltlichen Gesichtspunkten gewählten Einstellungen sollen das Publikum dazu anreizen, für einmal genau hinzusehen und hinzuhören. Ich als Autor sehe mich dabei in der Rolle eines schweigenden Beobachters. Durch ein sensibles Herantasten an die Protagonisten und durch das auf diese Weise gewonnene Vertrauen gelingt aber ein gleichsam intimes Porträt des Lebens auf der Claramatte.